Erscheinungsbild

Die Symptome treten verschieden und unterschiedlich stark auf. Bei allen Psoriasis-Patienten sind jedoch die betroffenen Hautareale gegen die gesunde Haut scharf abgegrenzt und stark gerötet. Auf der Hautoberfläche zeigen sich silbergraue Schuppen, sogenannte Plaques. Zu dem äußeren Erscheinungsbild kommt meist ein unerträglicher Juckreiz, was eine zusätzliche mentale Belastung darstellt.

Juckreiz:
Da der mit Psoriasis meist einhergehende Juckreiz für Betroffene oft ebenso belastend ist, wie die Erkrankung selbst, möchten wir darauf auch besonderes Augenmerk legen. Besonders nachts treten Juckattacken auf und die Haut wird oft blutig gekratzt, was zu einer Negativspirale führt. Der Juckreiz wird noch weiter angeheizt. Nicht selten kratzen Betroffene solange, bis der Schmerz der blutigen Stellen den Juckreiz überlagert.

Ein Teufelskreis beginnt - es ist im wahrsten Sinne des Wortes aus der Haut zu fahren. Der Leidensdruck des Juckreizes kann bis zur psychischen und psychischen Erschöpfung führen. Bevor es soweit kommt, empfehlen wir den Betroffenen ihre äußere wie innere Situation näher zu betrachten.

Allenfalls kann auch ein Gespräch mit einem Psychologen helfen. Denn Juckreiz ist ein Alarmsignal der Haut, das Verlangen sich zu kratzen entsteht aus einer Missempfindung. 

Den Juckreiz löschen?
Ähnlich dem Schmerzgedächtnis gibt es auch ein Juckreiz-Gedächtnis, welches das Muster Jucken-Kratzen im Gehirn verankert. Abhilfe schaffen spezielle mentale Entspannungstechniken wie 'Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Meditationen, Autogenes Training oder aber auch Entspannungsmethoden bei denen der Körper zum Einsatz kommt wie Tai-Chi oder Qi-Gong.

 

 

 
 

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