"10 Jahre FOPI" …

 

Der Präsident als auch die Vizepräsidentin der FOPI gaben einen interessanten Rückblick über die vergangenen 10 Jahre als auch eine Vorausschau über die kommenden 10-20 Jahre. So wurde über folgende fortschrittliche Fakten berichtet:
 
  • Steigende Zahl der Klinischen Prüfungen und der daran teilnehmenden Patienten
  • Zahl der neu zugelassenen Wirkstoffe, (bes. in der Onkologie und für neue Indikationen)
  • Das Indikationsfeld ist weit gestreut, es geht von der Schlaganfall-Prohylaxe zu neuer HIV-Therapie, Immunonkologie,
  • CAR-T Zelltherapie (Verabreichung modifizierter Eigenzellen bei Lymphom/Myelom), Medikament zur Heilung der Hepatitis C,
  • Hoffnung bei SMA (Spinale Muskelarthrophie) durch kausale Therapie, eosinophiles Asthma, Morbus Dupuytren (Hand- u.
  • Fingerverkrümmung, "Therapie ohne Skalpell" mit 1 Injektion), Haemophilie (neue Option für Bluter, früher Faktor 8-Präp.
  •  täglich, jetzt Verabreichung s.c. 1x/Woche), Stammzelltherapie, COPD, Asthma, Neurodermitis, MS-Therapie mit 20 Tage/Jahr,
  • bis zum Durchbruch bei der Cholesterin-Therapie (s.c. Verabreichung monoklonaler Antikörper), um nur einige zu nennen.
  • Arzneimittelkosten-Stabilität
  • Rolle der Patienten (bez. Rechte, Klin.Studien, Patientenvertreter in der Heilmittelkommission, etc.)
  • Rolle der Patientenorganisationen
  • Vergleich Ausgaben für Forschung & Entwicklung mit anderen führenden Industriepartnern: Pharm.Industrie führend
  • Politische Entscheidungsträger
  • FOPI-Mitglieder: z.Zt. 28, bei Gründung 8
  • Steigende Zahl der Mitarbeiter und Aktivitäten
 
Einen allgemeinen Ausblick in die Zukunft gaben der Rektor der Med.Univ.Wien, sowie die führende Professorin für Neurowissenschaft und Verhaltensbiologie der Med.Univ.Wien in der "Utopie 2030".
Kurzfassung: Hierbei gibt es einige Wermuthstropfen, das Ansehen der Forschung hängt etwas sehr nach, dafür gibt es ein ausgeprägtes "Regionalbewußtsein". So findet man z.B. Fußballer häufiger in den Medien als Spitzenwissenschafter. Auch scheint es für Kultur-Events weitaus höhere finanzielle Mittel geben als für die Forschung. Ebenso mangelt es an Innovationsbewußtsein im Vergleich zu den anderen führenden Industriestaaten, was sich alles für den Forschungsstandort Österreich nicht gerade positiv auswirkt.
 
 

 

 

 
 
 

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